Über sandra Bönisch

Mein Menschenbild.

Für mich sind Körper, Nervensystem,
Denken und inneres Erleben keine
voneinander getrennten Bereiche.

Der Ursprung meiner Arbeit

und warum ich heute so arbeite

Ich konnte mich nie mit Erklärungen zufriedengeben, die das, was ich beobachtet habe, nicht vollständig erklären konnten.
Deshalb habe ich nie aufgehört, Fragen zu stellen.

Schon als Kind habe ich Menschen anders wahrgenommen.
Mich interessierten weniger ihre Worte als das, was zwischen ihnen geschah.
Was unausgesprochen blieb.
Welche Dynamiken wirkten, obwohl niemand sie benennen konnte.

Ich nahm wahr, wenn etwas aus dem Gleichgewicht geraten war – zwischen Menschen, in Familien und manchmal auch bei Einzelnen, lange bevor nach außen sichtbar wurde, dass etwas nicht stimmte.

Durch verschiedene Begebenheiten konnte ich schon in meiner Kindheit eine hohe soziale Kompetenz entwickeln.

Meine Wahrnehmungen bezüglich anderer Menschen konnte ich damals jedoch noch nicht einordnen.

Seitdem begleiten mich zwei Fragen:

– Warum gerät ein Mensch innerlich aus dem Gleichgewicht?
– Warum bleiben innere Reaktionen bestehen,
obwohl der Mensch längst verstanden hat, woher sie kommen?

Der Wendepunkt in meiner Arbeit

In der Begleitung meiner Klienten und lange davor im privaten Rahmen, habe ich immer wieder dieselbe Beobachtung gemacht:

  • Menschen verstanden ihre Geschichte.
  • Menschen kannten ihre Denk- und Verhaltensmuster.
  • Menschen wussten, warum sie in bestimmten Situationen reagierten, wie sie reagierten.

Und trotzdem blieb ihre Reaktion dieselbe.

An diesem Punkt wurde mir klar:

Erkenntnis verändert das Verständnis.
Selbstregulation verändert die Reaktion.

Seitdem unterscheide ich in meiner Arbeit bewusst zwischen diesen beiden Prozessen.

Denn ein Mensch verändert sich nicht allein dadurch, dass er versteht, warum etwas entstanden ist.

Er verändert sich, wenn sich die innere Reaktion auf das verändert, was ihn bisher unbewusst gesteuert hat.

Mein Blick auf den Menschen

Ein einzelnes Thema erzählt selten die ganze Geschichte. 

Was Menschen belastet, entsteht nur selten isoliert. Gedanken,
Gefühle, Verhalten, Beziehungen und körperliche Reaktionen
beeinflussen sich gegenseitig und folgen häufig denselben
inneren Regeln.

Deshalb richte ich meinen Blick nicht auf einzelne Symptome
oder Konflikte, sondern auf die Zusammenhänge, aus denen sie
entstanden sind.

Denn erst wenn diese Zusammenhänge sichtbar werden,
entsteht ein vollständigeres Verständnis für den Menschen – und
für das, was ihn bis heute prägt.

Zusammenhänge zu erkennen, verändert nicht nur den Blick auf den Menschen.

Es verändert auch den Weg der individuellen Begleitung.

Je früher Zusammenhänge sichtbar werden, desto früher wird deutlich, an welcher Stelle die eigentliche Ursache liegt.

Deshalb verliere ich mich nicht in einzelnen Themen.

Ich suche nach dem Zusammenhang, der sie verbindet.

Und den Ursprung, durch den sie entstanden sind.

Genau hier beginnt meine Arbeit:

Am Ursprung.

Dort, wo die Fähigkeit zur Selbstregulation irgendwann aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Warum ich mit Führungskräften arbeite?

Führungskräfte treffen Entscheidungen, an denen sich Mitarbeitende
orientieren. Sie prägen Zusammenarbeit, Kommunikation und
Verantwortung im Unternehmen.

Auswirkungen persönlicher Krisen von Menschen in
Führungsverantwortung enden deshalb nicht bei ihm selbst.
Sie verändern häufig auch die Art, wie derjenige führt.
Entscheidungen werden unsicherer, Konflikte nehmen zu, Vertrauen geht
verloren oder Verantwortung wird anders wahrgenommen. Was im Inneren beginnt, wird im beruflichen Alltag sichtbar.

Nach mehr als 20 Jahren in mittelständischen Unternehmen und Konzernen betrachte ich Führungsprobleme deshalb selten als das
eigentliche Problem. 

Häufig sind sie Ausdruck tiefer liegender persönlicher Belastungen oder innerer Strukturen, die unter Druck gekommen sind und
dadurch Stabilität verloren haben.

Genau dort setzt meine Arbeit an.
Nicht, um Führungsverhalten oberflächlich zu optimieren, sondern um die
Zusammenhänge zu verstehen, aus denen Führungsverhalten entsteht.
Denn Veränderungen im Führungsverhalten bleiben häufig begrenzt,
solange die Ursachen bestehen bleiben.

Jede Führungskraft, die persönliche Stabilität zurückgewinnt, verändert
nicht nur den eigenen Alltag. Sie beeinflusst die Zusammenarbeit im Team, die Unternehmenskultur und das Umfeld, in dem andere Menschen täglich arbeiten. Bis hinein in das private Umfeld der Mitarbeitenden.

Eine Führung, die positive Auswirkungen auf Unternehmen, Mitarbeitende und Familien hat
– dazu will ich beitragen.

Über Sandra Bönisch

Seit 2016 begleitet Sandra Bönisch Unternehmer, Selbstständige und Menschen in Führungsverantwortung in ihrer Praxis in Nagold.

Mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in mittelständischen Unternehmen und internationalen Konzernen prägen ihren Blick auf Verantwortung, Führung und persönliche Krisen. Sie versteht Krisen nicht als zufällige Ereignisse oder individuelles Versagen, sondern als Ausdruck von Strukturen und Zusammenhängen, die sich häufig über viele Jahre entwickelt haben. 

Grundlage ihrer Arbeit ist ein humanistisches Menschenbild. Sie betrachtet den Menschen als Zusammenspiel psychischer, emotionaler, körperlicher und bioenergetischer Prozesse. Veränderungen entstehen aus ihrer Sicht nicht auf einer einzelnen Ebene, sondern aus dem Verständnis der Zusammenhänge zwischen ihnen.

Jahre Coaching Erfahrungen
0 +
Stunden Einzelbegleitungen
0 +
Stunden Selbsterfahrung
0 +
Stunden Gruppenbegleitung
0 +

Qualifikationen:

02/2024 Long Covid aus omnimolekularer Sicht, Dr. med. Harald Hüther

2023 Schüssler Salze, Beratung, M.Nistl 

2021 Bioenergetik Intelligenz des Lebens Heilweisen Diamantenergien

02-11/2020 Bioenergetik Intelligenz des Lebens Heilweisen

2020 Psychosomatik „Organ-Konflikt-Lösung“, R. Sonnenschmidt

2019 Burnout-Coaching, Isolde Richter, Kenzingen

2019 Säure-Basen-Regulation Coaching, Isolde Richter Kenzingen

05/2019 Primärtherapie, Thalamus Stuttgart

05/2018 – 06/2019 Bindungspsychotherapie – Bindungsbasierte Beratung & Therapie Karl-Heinz Brisch, Ulm/München

  • Modul 1: Grundlagen Bindungstheorie und Bindungsstörungen
  • Modul 2: Anwendung BBT in peri- & postnataler Zeit, Säuglings- und Kleinkindalter
  • Modul 3: Anwendung BBT für Schulkinder und Jugendliche
  • Modul 4: Anwendung BBT für Erwachsene mit verschiedenen Störungsbildern

10/2018 – 12/2018 Praktikum Psychotherapie, Klinik De’ Ignis, Egenhausen

05/2018 Primärtherapie, Thalamus Stuttgart

11/2016 – 02/2019 Humanistische Psychotherapie, Thalamus Stuttgart Traumatherapie, Körperorientierte PT, Gesprächstherapie, Systemische Therapie

08/2015 – 07/2016 Systemische Beratung & Aufstellungsarbeit. P. Möckel Baden-Baden

01/2013 – 08/2013 Selbsterfahrung Bindungsanalyse nach J. Raffai

10/2000 – 09/2003 Berufsakademie Villingen-Schwenningen, Dipl.-Betriebswirtin (BA)

Häufig gestellte Fragen

Mit wem arbeitet Sandra Bönisch zusammen?

Sandra Bönisch begleitet vor allem zwei Gruppen von Führungspersönlichkeiten:

  • weibliche Führungskräfte nach der Elternzeit, die feststellen, dass sich ihr Erleben von Führung im Spannungsfeld zwischen Familie und Beruf grundlegend verändert hat,
  • sowie Selbstständige, Unternehmer und Führungskräfte, die in persönlichen Krisen erleben, dass ihre bisherige innere Stabilität und Orientierung nicht mehr selbstverständlich verfügbar sind.

Beide Gruppen verbindet, dass sie Verantwortung tragen und ihre Führungsrolle grundsätzlich ausfüllen können. Gleichzeitig erleben sie aber, dass das, was sie über viele Jahre getragen hat, nicht mehr in gleicher Weise funktioniert. Und dadurch Fragenstellung an der eigenen Persönlichkeit aufgekommen sind.

Die Grundlage ihrer Arbeit ist eine ursachenorientierte, multidimensionale Betrachtung des Menschen. Psychologische, emotionale, körperliche und bioenergetische Zusammenhänge werden nicht getrennt voneinander betrachtet, sondern als Teile eines Gesamtzusammenhangs verstanden.

Sandra Bönisch verbindet psychologisches Verständnis mit bioenergetischer Arbeit. Grundlage ist eine ursachenorientierte, multidimensionale Betrachtung des Menschen, bei der psychische, emotionale, körperliche und bioenergetische Zusammenhänge gemeinsam betrachtet werden.

Jede Begleitung beginnt mit dem Verstehen der individuellen Situation. Im Gespräch werden Zusammenhänge sichtbar gemacht, die Orientierung für den weiteren Prozess geben. Die bioenergetische Arbeit ergänzt diesen Prozess und erfolgt in ruhiger Atmosphäre auf einer Behandlungsliege. Die Klientinnen und Klienten bleiben vollständig bekleidet und werden über sanfte Handpositionen am oder über dem Körper begleitet.

Ja, die Sitzungen können auch online in Anspruch genommen werden. Das Gespräch und die bioenergetische Arbeit kann genauso gut auch online geschehen.

Die bioenergetische Vitalisierung ist ein Bestandteil der Arbeitsweise von Sandra Bönisch. Sie ergänzt das Gespräch um eine bioenergetische Begleitung und berücksichtigt dabei den Menschen in seinen psychischen, emotionalen, körperlichen und bioenergetischen Zusammenhängen.

Je nach persönlicher Situation können unterschiedliche bioenergetische Schwerpunkte in die Begleitung einfließen. Welche Elemente zum Einsatz kommen, richtet sich nach dem individuellen Anliegen und dem Verlauf der gemeinsamen Arbeit.

Die bioenergetische Vitalisierung versteht sich als Bestandteil einer multidimensionalen Begleitung. Sie ersetzt weder eine medizinische noch eine psychotherapeutische Diagnostik oder Behandlung.

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